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Einfache Meditation

Meditation macht Momente machtvoll

© Jo Taijun Fuss (*1957), Buddhismuskundler


Was Meditation bewirken kann

Wenn der Akku leer ist!

Wer kennt es nicht? Man kommt nach einem langen Arbeitstag nach Hause, setzt sich auf die Couch und hat eigentlich noch so viel vor aber die Energie, Dinge zu erledigen, fehlt einfach. Vielleicht ist man depressiv und die Psyche lässt jedes kleine Problem wie einen unbezwingbaren Berg erscheinen. Der Gang in den Supermarkt und durch Menschenmassen ist für viele eine Reizüberflutung die sich durch innere Unruhe, Anspannung, Kaltschweiß, schlechte Laune und vorübergehend verringertes Selbstbewusstsein bemerkbar machen kann.

Bevor es knallt!

Die Menschen sind unterschiedlich sensibel, je nach Vorgeschichte und Veranlagung, und jeder hat seine individuelle Grenze für "Input", wer auf diese Grenze nicht achtet, wird über kurz oder lang unglücklich. Statt sich innerlich zu stärken, wie ein Unfallopfer es mit seinen Muskeln in der Reha tun würde, gehen viele auf Kriegsfuß mit sich selbst und ihrer Umwelt oder ziehen sich emotional zurück.

Sammel Kraft!

Doch was ist wenn ich Ihnen sage, dass Sie Ihren "Stresspuffer" durch einfache regelmäßige Übungen, derart stärken können, dass Sie sich bald selbst als "Fels in der Brandung" ansehen werden? Nichts einfacher als das! Der Zustand den ich Ihnen beschreiben möchte inklusive seiner Folgen, wird bereits seit Jahrtausenden praktiziert und ist in Ländern wie China, Indien und Japan an der Tagesordnung. Inzwischen sind diese Techniken, bereits für den modernen und ungeduldigen Europäer angepasst worden.

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Was ist Meditation?

Etwas wirklich reales, zu vielen Teilen wissenschaftlich messbares und kein esoterischer, nicht kontrollierbarer Mystizismus. Viele Autisten, also zwanghaft rational denkende Menschen haben ihren Wert bereits anerkannt und praktizieren sie um beispielsweise mehr soziale Fähigkeiten zu erlangen und besser mit Reizüberflutung umgehen zu können. Viele Top-Manager internationaler Konzerne praktizieren diese Techniken als Ausgleich zur Arbeit. Wer heutzutage noch behauptet Meditation sei "Humbug", der soll nun bitte aufhören weiter zu lesen, und sich wieder in seine beschränkte Weltanschauung zurück begeben oder die Ohren ganz weit aufsperren.


Der Begriff Meditation ist abendländischen Ursprungs, die Technik kommt jedoch aus Asien. Er leitet sich von dem lateinischen Wort "meditari" her, was "nachdenken" oder "nachsinnen" bedeutet. Unter Meditation wird vieles verstanden, hat aber doch immer die gleichen Ziele, die sich erst mit der Tiefe der Meditation ändern. Ziel der fernöstlichen Grundtechniken war es vollständige Kontemplation zu erreichen, sprich Vollständige Gedankenfreiheit. Ähnliche Techniken sind z.B Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Traumreisen, holotropes Atmen, Entspannung nach Jacobson, Yoga, Zen, Satsang u.v.m. Sie hat direkte Auswirkungen auf den Geist und verbessert auch die Gehirnstruktur. Meditation ist ein natürlicher, körperlicher Zustand der ohne Eigeninitiative sonst nur mit komplizierten Geräten (z.B. Floating-Tank = Reizdeprivation), oder aber mit Zuhilfenahme von nebenwirkungsreichen Medikamenten erreicht werden kann (Ketamin, LSD, Psylocybin, DMT, etc.) wobei das aber auch nur einer Nachempfindung der echten Meditation entsprechen würde. Sie hilft zur Entspannung, direktem Stressabbau, innerer Klarheit, verbessert die Motivation und hat auch direkte Auswirkungen auf die physische und psychische Stabilität. Forscher von der Texas Tech University in Lubbock bestätigten z.B dass bereits durch 4-wöchiges Meditationstraining in einem vorderen Teil der Hirnrinde sich die Isolierung der Nervenzellfortsätze deutlich verbessert habe, was die Durchlässigkeit für Nervensignale erhöht. Dieser Bereich (anteriore cinguläre Cortex) wird allgemein mit Wahrnehmung und emotionaler Kontrolle sowie Empathie und Konfliktlösung in Verbindung gebracht. Derartige Studien gibt es reichlich und alle belegen durchgehend positive Effekte wie z.B. eine Verringerung des Milchsäurespiegels, der für allgemeine Angstbereitschaft steht oder dass Blutdruck, Herzschlag und Atmung während der Meditation Werte erreichen können, die sogar unter denen des Schlafes liegen.

Immer mehr Therapeuten arbeiten mit meditativen Übungen und erzielen damit hervorragende Ergebnisse auf psychischer und physischer Basis. In der Meditation können wir die Gründe für unsere Krankheit, Schmerzen, für unser Unwohlsein erkennen. Sie ersetzt bei richtiger Anwendung auch teure Medikamente und kann sogar schwerwiegende psychiatrische Störungen, durch das Prinzip der Neuroplastizität*, lindern und moderne Krankheiten wie ADHS/Borderline etc. sogar vollständig verschwinden lassen kann.

* Unter Neuroplastizität versteht man Eigenschaften diverser Synapsen, Nervenzellen und vollständigen Hirnarealen, sich abhängig von der Verwendung in ihren Eigenschaften zu verändern und daraufhin entsprechend zu wachsen oder zu verkümmern. Ein Beispiel wäre der Boxer, der so gut trainierte Reflexe hat, dass er bei einem Angriff, sofort zuschlagen würde, aus Reflex, völlig ohne nachdenken. Dass er nichtmehr entscheiden muss, ob er sich nun wehrt oder nicht, ist in der Neuroplastizität begründet.

Erholung pur, komprimiert auf vergleichsweise wenige Minuten! Die Idee des Übermenschen ist gar nicht so weit hergeholt wie man allgemein vielleicht denken mag.

Meine persönlichen Erfahrungen über die Meditation


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Ich habe das Gefühl, dass Meditation die automatischen Verarbeitungsprozesse des Unterbewusstseins stark beschleunigt, sowie physische und psychische Kräfte anhebt. Wie "unter Strom sein", nur mit dem Unterschied, dass man ihn lenken kann, wohin man will und sich das durchgehend positiv anfühlt. Ich konnte zum ersten Mal in meinem Leben erfahren, wie es sich anfühlt in "seiner Mitte" zu sein. Mein ADHS hatte keine Chance mehr mir zum Nachteil zu gereichen. Im Gegenteil. Je regelmäßiger ich meditierte, desto spürbarer waren die Effekte und desto länger hielten sie an.

Ich hatte ein gesteigertes Durchhaltevermögen, mehr Ehrlichkeit in Bezug auf Gefühle, hatte Klarheit über mich selbst und habe ein umfassendes psychologisches Verständnis entwickelt, da mir die Meditation die Werkzeuge dazu gab, von mir selbst zu lernen und andere wie ein Buch zu lesen. Es fühlte sich wie innere Erfüllung und geistige Leere gleichzeitig an. Ein erstrebenswerter Zustand der in keiner Weise als Flucht vor der Realität gewertet werden kann. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl der Realität näher zu sein, als so manch einer der eigentlich mehr Erfahrung haben sollte als ich. Ich war nichtmehr richtig krank, seit dem ich meditiere und habe Gewissheit, es auch nicht zu werden, solange meine Energien ungehindert fließen können.

Situationen, Gefühle und Probleme

die mich belasteten, waren durch das Meditieren ungewöhnlich schnell abgearbeitet, was zu einem analytisch exaktem Überblick über die eigenen Emotionen führte, der wiederum Gewissheit verursachte, dass von nun an nicht mehr unter einem möglichen Problem gelitten werden würde, sondern lediglich analytisch darüber nachgedacht. Ein befreiendes Gefühl, zu wissen, dass man ein Problem einfach Problem sein lassen kann und es nicht durch die für Menschen typische emotionale Bewertung, schlimmer erscheinen lässt, als es eigentlich ist. Bevor man sich in Selbstmitleid stürzen kann, hat man jede Situation in jedem Fall bereits intellektuell erfassen können, da man Herr über seine Gedanken geworden ist. Dieser Satz offenbart einen der für mich wichtigsten Grundzüge der Meditation. Das analytische, vom emotionalen Chaos befreite Denken. Am zweitwichtigsten ist für mich der gesundheitsfördernde Aspekt. Es gibt einige dokumentierte Fälle, in denen ernsthafte Meditation, fast unheilbar geltende Krankheiten und ähnliche normalerweise nicht heilbare Zustände kurierte. Da die Zellregeneration des Körpers durch Meditation stark angekurbelt wird und eine reine Psyche auch einen gesunden Körper bedingt, wird auch der Alterungsprozess verlangsamt. Dass die vielen positiven Effekte dieser Techniken nicht so bekannt sind, wie sie sein sollten, liegt sicherlich an diversen Wirtschaftsmogulen, die eine Bekanntwerdung von selbstheilenden Techniken verhindern möchte. Logisch. Nur mit Kranken verdient unser "Gesundheitssystem" Geld.

Sobald ich einen Anflug von Apathie und Demotivation verspürte, fing ich an zu meditieren, danach konnte ich mich aufraffen. Wenn es etwas gab, dass mich abends nicht hätte schlafen lassen können, meditierte ich einige Stunden zuvor und mein Schlaf war ungestört. Wenn ich traurig war und nicht genau wusste, wie stehe ich selbst zur Sache, meditierte ich um schnell Klarheit zu bekommen. Wenn es Dinge gab, die ich mich vorher nicht getraut habe zu sagen, z.B aus Eitelkeit oder Schüchternheit, meditierte ich und war anschließend in der Lage konstruktiv zu diskutieren. Wenn ich nichtmehr schlafen konnte morgens, meditierte ich eine halbe Stunde und fühlte mich danach wie ausgeschlafen, wenn nicht sogar noch besser. Wenn ich besonders hart trainieren wollte, im Fitnesscenter, habe ich zuvor meditiert. Ich erreichte ca., 20-30% mehr Maximalleistung im Training. Die Fragen die ich mir schon immer über Gott und die Welt gestellt habe, wurden auch von mir selbst beantwortet. Ich hätte noch viel mehr Beispiele für Sie, was mir Meditation gebracht hat, die den Rahmen hier aber sprengen würden. Meditation ist Weißheit, Meditation ist Energie, Meditation ist inneres Wissen!


Product Info

Meditation ordnet die Gedanken und verleiht mehr Gelassenheit.
© Franz Schmidberger (*1942), deutscher Publizist

Schlusswort

Ich hoffe ich konnte Sie für das Thema Meditation sensibilisieren und würde mich sehr freuen wenn Sie auch schon bald zu denjenigen gehören, die wirklich verstanden haben worum es im Leben geht. In jedem Falle wird Sie die aufrichtige Meditation weit weg vom Materialismus, oberflächlicher Denkweisen, Wut, Neid, Eifersucht und fehlgeleiteter Emotionen führen, da Sie selbst erkennen werden, wie unedel und sinnlos diese Eigenschaften sind und wenn es soweit ist, werden Sie dazu in der Lage zu sein, sie einfach wie einen viel zu schweren, nassen Mantel abzulegen. Wenn Sie sich immer noch fragen, "wozu das ganze?" wollen Sie wahrscheinlich kein einfacheres Leben. Das ist vollkommen okay. Nicht jeder ist dazu geboren worden, über seinen eigenen Tellerrand hinauszublicken.

Falls ich Sie motiviert habe, sich eingehender mit den verschiedenen Techniken der Meditation und ihrem Nutzen zu beschäftigen, freut mich das sehr und empfehle Ihnen ein Buch das ich auch selbst gelesen habe. "Der Übermensch" von Paul Brunton. Bei Interesse sollten Sie die kostenlosen, mannigfaltigen geführten Meditationen auf Youtube einmal ausprobieren oder sich einer Gruppe anschließen, in der gemeinschaftlich praktiziert und auch erklärt wird.



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Einen erleuchteten Tag wünsche ich.

Was ist Meditation?
Meditation ist die Empfangsantenne des Tao.

© Andreas Tenzer (*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge

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